Bundesarbeitsgemeinschaft Allgemeiner Sozialer Dienst/Kommunaler Sozialer Dienst
Den Referentenentwurf zum Bundeskinderschutzgesetz finden Sie hier:
Die Begründung zum Referentenentwurf finden Sie hier:
Die Stellungnahme der BAG ASD/KSD zum Referentenentwurf eines Bundeskinderschutzgesetzes finden Sie hier:
Die Stellungnahme der BAG ASD/KSD zum Bundeskinderschutzgesetz vom 13.02.2011 finden Sie hier:
Mitgliederversammlung am 29.10.2010:
Die Mitgliederversammlung der BAG ASD/KSD hat am 29.10.2010 in Frankfurt am Main einen neuen geschaftsführenden und erweiterten Vorstand gewählt. Der bisher amtierende geschäftsführende Vorstand wurde wiedergewählt: Ingrid Gissel-Palkovich (Vorsitzende), Herbert Bassarak, Anselm Brößkamp, Maja Heiner und Jürgen Termath werden auch weiterhin die Geschäftsführung des Vereins übernehmen. Das Bild zeigt den geschäftsführenden und einige Mitglieder des erweiterten Vorstandes am Rande der Mitgliederversammlung.

Die BAG AS/KSD hat ein Profil des Allgemeinen Sozialen Dienstes/Kommunalen Sozialen Dienstes erstellt. Dies können Sie hier abrufen.
ASD-Bundeskongress 2010 vom 24.-26.11.2010 an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Nähere Informationen finden Sie hier.
Zukunftswerkstatt “Stand und Perspektiven des ASD/RSD in Berlin und Brandenburg: Zwischenresümee der Reformprozesse” der GEW unter Beteiligung der BAG ASD/KSD am 18.02.2010 in Berlin. Näheres zur Tagung finden Sie hier.
Fachtagung “Ein Navi für den ASD/KSD? Von Anforderungen zur gelingenden Praxis” am 22.04.2010 in Dortmund. Näheres zur Tagung finden Sie hier.
Die BAG ASD/KSD bezieht gemeinsam mit weiteren Fachorganisationen in einem offenen Brief Stellung zum Entwurf eines Kinderschutzgesetztes der Bundesregierung: Offener Brief Kinderschutzgesetz Juni 2009.
Einheit in Vielfalt‘ ist das Motto der Bundesarbeitsgemeinschaft Allgemeiner Sozialer Dienst/Kommunaler Sozialer Dienst (BAG ASD/KSD). Am Rande des Bundeskongresses des ‚Allgemeinen Sozialen Dienstes‘ am 9. September 2008 in Köln fand die Gründungsversammlung der BAG ASD/KSD statt. Ziel der BAG ASD/KSD ist die Stärkung der Anerkennung des ASD bzw. KSD als einen Kernprozess der Sozial en Arbeit in der Kommune und auf Bundesebene.
Mit der ‚BAG ASD/KSD‘ ist ein Akteursnetzwerk zwischen Praxis-, Hochschul-, und Politikvertreter/-innen geschaffen, innerhalb der bundesweit Fachdiskurse gebündelt und die fachliche Einheit des ASD in seiner Vielfalt sichtbar werden kann. Die BAG wird als gemeinnütziger Verein eingetragen und hat ihren Sitz an der Fachhochschule in Kiel. Zur Vorsitzenden wurde Prof. Dr. Ingrid Gissel-Palkovich gewählt. Weitere Mitglieder des Vorstandes sind: Prof. Dr. Maja Heiner (Universität Tübingen), Jürgen Termath (Stadt Mettmann), Prof. Dr. Herbert Bassarak ( Hochschule Nürnberg), Anselm Brößkamp (Landkreis Plön), Prof. Dr. Silvia Staub-Bernasconi (Technische Universität Berlin), Prof. Dr. Joachim Merchel (Fachhochschule Münster), Karl Materla (Stadt Münster), Prof. Dr. Dr. Herbert Schubert (FH Köln), Harald Giesecke (Verdi Bundesvorstand), Michael Böwer (DBSH).
Die Notwendigkeit eines überkommunalen Fachverbandes des ASD/KSD, der sich in Ergänzung zu den bestehenden Strukturen mit den ASD/KSD betreffenden fachlichen und sozialpolitischen Fragestellungen beschäftigt, stellt sich vor dem Hintergrund wachsender Herausforderungen an dieses Arbeitsfeld: Gesellschaftliche Veränderungsprozesse fordern den ASD/KSD in seiner Fachlichkeit und Professionalität in erheblichem Maße. Durch fortgesetzte Individualisierungsprozesse, einer zunehmenden Ausdifferenzierung armutspolitischer Problemlagen, der Finanzknappheit der öffentlichen Hand und gestiegener Sensibilisierung der Öffentlichkeit in Bezug auf Kindeswohlgefährdungen stehen die kommunalen Sozialen Dienste von mehreren Seiten ‚unter Druck‘: In der Gesellschaft haben sich die Ansprüche an das Wächteramt zur Sicherung des Kindeswohls erhöht, fordern komplexere Problemlagen von Einzelpersonen, Familien, Kindern und Jugendlichen die personalen und fachlichen Kompetenzen der Fach- und Leitungskräfte heraus und schwinden gleichzeitig die materiellen Ressourcen und fachlichen Gestaltungsspielräume.
Festzustellen ist, dass der ASD bzw. KSD oftmals zwischen wachsenden Anforderungen und kommunalen Sparstrategien zerrieben zu werden droht.
Vor diesem Hintergrund ist die Alltagspraxis der ASD/KSD-Fach- und Leitungskräfte durch einen permanenten Spagat zwischen der Gewährleistung von Fachlichkeit und Effizienzanforderungen geprägt. Nicht selten ist sie durch Rahmenbedingungen gekennzeichnet, die für eine fachliche Leistungserbringung als unzureichend angesehen werden müssen. Allerdings stellen sich die Strukturbedingungen der ASD/KSD in den einzelnen Kommunen sehr unterschiedlich dar. Neben dem Einflussfaktor der Finanzausstattung einer Kommune, hängen diese u.a. auch von dem politischen Stellenwert des Arbeitsfeldes innerhalb einer Kommune und von der Außendarstellung, Beteiligung und Einmischung des jeweiligen ASD/KSD ab.
Die neue gegründete Bundesarbeitsgemeinschaft möchte der kommunalen Vereinzelung des ASD/KSD entgegenwirken. In Kooperation mit Netzwerkpartnern sollen eine fortlaufende und qualitätssichernde Bearbeitung der mit den organisatorischen Zuständigkeiten und zu erfüllenden Aufgaben des ASD/KSD zusammenhängenden Fragestellungen und Problemen erfolgen. Die BAG ASD/KSD tritt ein für notwendige Maßnahmen und Veränderungen, beteiligt sich an relevante Diskussionen und Prozesse, unterstützt die Weiterentwicklung der Konzepte des ASD/KSD, führt Weiterbildungen, Tagungen, Foren und Kongresse durch, initiiert diese oder wirkt daran mit, engagiert sich bei Planungs-, Entwicklungs- und Forschungsvorhaben, durch Veröffentlichungen, Stellungnahmen und Berichte und ist ein Forum für den Erfahrungsaustausch von ASD-Fach- und Leitungskräften.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der homgepage: www.bag-asd.de. Dort kann auch eine Beitrittserklärung heruntergeladen werden.
Ansprechpartnerin für die BAG ASD/KSD ist:
Prof. Dr. Ingrid Gissel-Palkovich
ingrid.gissel-palkovich@fh-kiel.de
