Studienwoche St. Gallen - Köln Mai 2007

25. Januar 2008

Forschungsbericht

Geschrieben von fels in Allgemein

Sebastian Koch und Michael Noack, Studierende der FH Köln, haben den Forschungsbericht zur Studienwoche St.Gallen - Köln vom Mai 2007 veröffentlicht.

6. Juli 2007

Galerie

Geschrieben von fels in Köln, Kölnberg, Keupstrasse, Mediapark


Zur Auffrischung der guten Erinnerungen an die Studienwoche vom Mai 07: Eine Bildergalerie von Ully Krümmel (zum Starten ins Bild klicken).

25. Mai 2007

Wallraff im Köln-Turm

Geschrieben von fels in Off Topic, Köln

Das Geheimnis, weshalb die Fahrstühle im Köln-Turm nur nach Eingabe eines Codes von aussen zu bedienen sind, lüftet Günter Wallraff in seiner jüngsten Reportage. Er hat sich dazu eine Tarnidentität zugelegt, um in zwei Call-Centern in Köln verdeckt zu recherchieren. Eines davon hat seinen Sitz eben im Köln-Turm (Mediapark), das andere in Mühlheim.

Die in der aktuellen ZEIT veröffentlichte Reportage habe ich euch als PDF verlinkt.

19. Mai 2007

Geschützt: Bald ists soweit

Geschrieben von Sara in Keupstrasse

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15. Mai 2007

Gruppenfoto

Geschrieben von Holger Spieckermann in Köln

Gruppenfoto

Hallo im Rund,

anbei das obligatorische Gruppenfoto und vielen Dank an alle für eine intensive Woche und das engagierte Mitwirken!

Ich bin noch auf ein paar Links gestoßen:
Die Keupstraße in Köln-Mülheim hat es schon zu einem Eintrag in Wikipedia geschafft.
Der Mediapark hat eine eigene Internetadresse.
Zu dem Kölnberg in Köln-Meschenisch gibt es eine seit langem nicht mehr aktualisierte Internetseite, die einige Photos enthält.

14. Mai 2007

schöne woche

Geschrieben von Ully Kruemmel in Off Topic

ihr lieben schweizer und österreicher,

ich hoffe, ihr seid alle wieder gut zu hause angekommen. es war eine schöne, aber auch anstrengende woche. ich hoffe auch, dass köln euch in guter erinnerung bleibt.
die bilder könnte ich einem von euch via cd zukommen lassen. dann könnt ihr sie euch kopieren. meldet euch einfach.
einen guten einstieg wünsche ich euch.
liebe grüsse
ully

10. Mai 2007

Symbolanalyse der ‚Benutzeroberfläche’ dreier Sozialräume in Köln

Geschrieben von Linda Buehler in Kölnberg, Keupstrasse, Mediapark

keupstrasseplakat2

Im Rahmen der Studienwoche „Erkundung von Sozialräumen in Köln“ vom 7. Mai bis 11. Mai 2007 haben wir, Studierende der Fachhochschulen Köln und St. Gallen, Fachbereich Soziale Arbeit, in drei Sozialräumen Beobachtungen durchgeführt. Unsere erste Untersuchung fand in Mühlheim in der Keupstraße statt. In der Keupstraße sind überwiegend türkische Geschäfte angesiedelt, die eine orientalische Atmosphäre vermitteln. Im Anschluss daran erfolgte eine Erhebung im Mediapark Köln, in einem überwiegend exklusiven und architektonisch durchdachten Bürokomplex. Abschließend besuchten wir den Kölnberg. Eine in den 70er Jahren konzipierte Hochhaussiedlung, welche heute von unterschiedlichen ethnischen Gruppen bewohnt wird.
Die Ergebnisse unserer Untersuchung werden in der folgenden Tabelle (PDF) unter den Gesichtspunkten bauliche Symbole, visuelle Zeichen und Alltagsartefakten verglichen. Die Bildergallerie ergänzt diese Ergebnisse.

Weitere Dokumente (PDF):

10. Mai 2007

Colonia- Eine Reise in die Türkei

Geschrieben von Liliana Salazar Ocampo Heeb in Keupstrasse

Colonia(spanischer Name für Köln): „einbisschen“ grösser als St. Gallen und mit grosser Wahrscheinlichkeit mehr Einwohnern als Rorschach, aber sonst ganz o.k.!
Der Rhein trennt die Stadt in 2 Ufer, bei denen ich nicht immer genau weiss, auf welcher Seite ich mich befinde. (Das liegt sicher an meiner beeindruckenden Orientierungsfähigkeit!) Dass ich trotz „Kölsch“ das Hotel gefunden habe, habe ich meinen netten deutschen und schweizer Schulkomilitonen (ich liebe diese deutsche Wort „Komilitonen“) zu verdanken.
Die Gastfreundlichkeit der Kölner und Kölnerinnen ist bewundernswert!

Keuptstrasse: Bazarstrasse auf der fast alles von Kramm, Coiffeur, Kebab, Juwelierladen bis Reise- und Übersetzungsbüro zu finden ist.
Schwierigkeiten könnten sich ergeben, wenn man auf dieser Strasse nach Damenkleider, Poststellen, Banken oder Lebensmittel sucht.
Die meist gesprochene Sprache ist Türkisch. Dass meine Türkischen Sprachkenntnissen sich weiter auf das Wort „Kebab“ beschränken, liegt nicht an meiner Interessenslosigkeit, sondern an den guten Deutschkenntnissen der türkischen Bevölkerung auf der Strasse, mit denen ich mich unterhalten habe.

In das südländische Flair der Keupstrasse habe ich mich verliebt!
Gedanken über Segregation, Assimilation, Integration und Soziale Funktion dieser Strasse habe ich mir gemacht und mit meinen „Komilitonen“ besprochen.

Gramatikalische Korrektur und Eintippen dieses Beitrags :Linda Buehler.

10. Mai 2007

Keupstrasse - Sozialphysikalische Perspektive

Geschrieben von Sara in Keupstrasse

Die Keupstrasse, manchmal auch „Klein-Istanbul“ genannt, ist weit über die Stadtgrenzen Kölns hinaus als ein Zentrum türkischen geschäftslebens bekannt. Sie befindet sich auf der „Schäl Sick“ (also sozusagen auf der falschen Seite der Stadt) im rechtsrheinischen Stadtteil Mühlheim.
Die Keupstrasse hat eine Länge von ca. 800 metern und ist durch ihre vielfältigen und kulturellen Geschäfte geprägt. Über Gastronomie, friseure, Reisebüros, Bekleidungsgeschäfte für Abend- und Festgarderobe, Juwelierläden und Elektrogeschäfte, etc. ist auf ihr fast alles zu finden. Was nicht auf den ersten Blick zu erfassen ist, sind die Hinterhöfe, die unter anderem als Spiel- und Abstelllfläche, Moschee, Verbindungen zur nächsten Strasse verwendet werden.
Es ist faszinierend wie es der Keupstrasse gelungen ist, Ökonomie, Kultur und lebensraum zusammen zu verbinden.

10. Mai 2007

Mediapark - Sozialphysikalische Perspektive

Geschrieben von Sara in Mediapark

Wie die Keupstrasse und den Kölnberg haben wir auch den Mediapark anhand der anfags genannten Kritereien untersucht. Die Begrenzungen sind hierbei zwar sehr offen gehalten (es gibt ausser zur Bahnlinie hin kein Zäune), trotzdem sind sie deutlich zu erkennen und werden von jedem auf Anhieb wahrgenommen. Die indirekte Begrenzung findet Vorne durch einen See statt und zu den Seiten und nach Hinten durch eine breite Grünfläche und die angrenzenden Bahngleise. Am deutslichsten wird es jedoch durch die vom Architekten geplante sternförmige Anordnung der Gebäude rund um den sich auf dem zentralen Platz befindlichen Brunnen.
Die Gebäude sind zwar von verschiedenen Architekten entworfen worden, bilden jedoch durch die Verwendung der selben Materialen, wie Glas und Stahl, eine Einheit, die gleichzeitig den Eindruck von Transparenz vermitteln soll. Selbst die materiell platzierbaren Objekte, wie Bänke, Mülleimer, etc., sind in das Konzept mit eingeplant und der Architektur unterworfen. Das gesamte Gelände mit den Gebäuden bildet einzeln, aber auch zusammen, ein „Kunstwerk“.
Alles in diesem Komplex ist sehr überproprotional gestaltet (z.B. der „Stahlhund“ oder auch die Hausnummern), wodurch man sich als Individuum zum Teil sehr klein und unbedeutend vorkommen kann. Die Gebäude werden zwar vielseitig genutzt, unter anderem als Kino, Büros, Fitnessstudio, Cafes, Radiostadion, Wohnfläche, etc., es gibt jedoch auf Bestimmung des Architekten keine Leitsysteme, wodurch der oben genannte Eindruck noch zusätzlich verstärkt werden kann. Dies stellt gerade für ältere Menschen eine zusätzliche Begrenzung dar.
Zusammenfassend kann man sagen, dass der Mediapark rein nach optischen Massstäben und nicht nach Funktionalität ausgerichtet ist und sich an seiner Architektur die Geister scheiden.

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